Die Grundlagen der Farbharmonie
Farbharmonie ist die Praxis, Farben ansprechend zu kombinieren. Legt man Regeln auf Grundlage des Farbkreises fest, erhält man zuverlässige Kombinationen, ohne sich auf das Raten zu verlassen.
Analogfarben (benachbarte Farbtöne) wirken zum Beispiel sanft und einheitlich, Komplementärfarben (gegenüberliegende Farbtöne) geben starken Kontrast und Energie, und triadische und tetradische Schemata sind gleichmäßig um den Farbkreis verteilt, für ausgewogene Vielfalt.
In der Praxis ist ein Verhältnis von 60-30-10 üblich: eine dominante Farbe über eine große Fläche und der Rest als unterstützende und Akzentfarben. Das Palettenwerkzeug oben erstellt all diese Kombinationen sofort aus einer einzigen Grundfarbe.